084.

Wohn­über­bauung Gies­sen­areal, Düben­dorf, 2017

Projekt­wett­be­werb

Bauherr­schaft: Credit Suisse, Implenia
ARGE mit: Herzog Archi­tekten AG
Land­schafts­ar­chi­tekt: ASP Land­schafts­ar­chi­tekten AG

Das neue ‹Gies­sen­haus› ergänzt die bereits geplanten Gebäude (Gies­sen­turm, Gies­senhof) zu einem Ensemble und defi­niert den Über­gang vom städ­ti­schen Raum mit Indus­trie­dy­namik hin zum Wasser­grün. Zwischen den Gebäuden entsteht ein prägnanter Ort, der im starken Dialog mit den angren­zenden läng­li­chen Räumen (Über­land­strasse und Glatt­raum) steht. Im Zentrum des Gebäu­de­cluster formt sich der ‹Gies­sen­platz›. Das Herz des sich entwi­ckelnden Quar­tiers ‹Im Giessen› wird in Bezie­hung zu den wich­tigen, über­ge­ord­neten Stadt­räumen Düben­dorfs gesetzt und das Quar­tier ‹Im Giessen› wird im Stadt­raum verortet. Der Gies­sen­platz ist eine Nabe im angren­zenden Kontext und verbindet die verkehrs­reiche Über­land­strasse, das Wohn­um­feld und den Glatt­raum. Er bildet das Zentrum des Quar­tiers, ist der Ort der Ankunft und ist iden­ti­täts­stif­tend für das gesamte Quar­tier. Er öffnet sich gegen die Glatt und in Rich­tung von Matt-Steg und das Zentrum Dübendorf.

Das Gies­sen­haus defi­niert den Über­gang der Flora­strasse auf den Gies­sen­platz und stellt den Platz­zu­gang gleich dem Über­gang am «Dübentor» zur Über­land­strasse. Es struk­tu­riert die Frei­fläche und schafft eine klare Zonie­rung des Aussen­raumes im Bezug zur bebauten Fläche: Der Turm mit seiner Fern­wir­kung und ‑blick steht direkt am Gies­sen­platz dem Gies­sen­haus gegen­über und der abge­win­kelte Sockelbau bezieht sich auf das Wasser­grün der Glatt. Die lange und einfache Gebäu­de­form ist in Einfach­heit und Klar­heit zu den übrigen Gebäuden verwandt. Mit seinen 80 Metern Länge und den vier Geschossen vermag es am Gies­sen­platz ein Gleich­ge­wicht gegen­über dem Gies­sen­turm und dem Hotelbau herzu­stellen. Der aufge­lo­ckerte, arka­den­ähn­liche Einschnitt im Erdge­schoss führt einer­seits die Erschlies­sung und die Baum­reihen der Flora­strasse weiter und bildet ander­seits den Auftakt für den Eingang in das Gies­sen­haus. Der Puffer gibt den Wohnungen im Erdge­schoss die nötige Privat­sphäre und ermög­licht es, den Gies­sen­platz bis an das Haus zu führen.

<b>084.</b> Wohnüberbauung<br>Giessenareal, Dübendorf, 2017 – Projektwettbewerb
<b>084.</b> Wohnüberbauung<br>Giessenareal, Dübendorf, 2017 – Projektwettbewerb
<b>084.</b> Wohnüberbauung<br>Giessenareal, Dübendorf, 2017 – Projektwettbewerb
<b>084.</b> Wohnüberbauung<br>Giessenareal, Dübendorf, 2017 – Projektwettbewerb
<b>084.</b> Wohnüberbauung<br>Giessenareal, Dübendorf, 2017 – Projektwettbewerb